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Geistfragment Das letzte Wort 1

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Ich schreibe dies basierend auf Erinnerungen - manche meine eigenen, aber nicht alle. Die Fakten werden nicht komplett mit der Realität übereinstimmen, aber werden nah dran sein und es gibt niemanden, der das Gegenteil behaupten könnte, deshalb wird dies die eigentliche Geschichte einer Siedlung, die wir Palamon nannten und den Schrecken, die einem viel zu kurzen Frieden folgten.

Ich erinnere mich an mein Zuhause und an die Geschichten über ein Paradies, das wir eines Tages zu sehen bekämen; eine Stadt, die „sogar des Nachts erstrahle“. Palamon strahlte nicht, doch es war eine Zufluchtsstätte, irgendwie.

Wir ließen uns im Herzen eines Bereichs nieder, der sich am Horizont entlang erstreckte. Bewaldetet Berge, die von einem Zweck erfüllt, gen Himmel schossen. Die Winter waren hart, doch die Bäume und Gipfel verbargen uns vor der Welt. Wir sprachen manchmal darüber, weiterzuziehen, die Stadt zu erreichen. Aber das war nur Sehnsucht.

Bummler kamen und gingen. Sehr selten blieben sie bei uns. Wir hatten keine richtige Regierung, dennoch gab es Gesetze. Grundsätze, denen jeder zustimmte und die irgendwann von Magistrat Loken überwacht wurden.

und da hast du es; keine Regierung, bis es eine gab. Ich war jung und habe kaum etwas verstanden. Ich habe Loken als hart arbeitenden Mann in Erinnerung, der am Ende gebrochen war. Am meisten vermute ich, dass er traurig war. Traurig und furchterfüllt. Als sich sein Griff auf Palamon verfestigte, zogen die ersten Leute weg. Diejenigen, die blieben, sahen mit an, wie unsere Tage dunkel wurden. Lokens Schutz, vor den Gefallenen, vor uns selbst, wurde diktatorisch.

Wenn ich so zurückblicke, denke ich, dass Loken nur zuviel verloren hatte. Von sich selbst, von seiner Familie. Aber jeder hatte etwas verloren. Und manche von uns besaßen nie etwas. Meine einzige Erinnerung an meine Eltern ist verschwommen, wie ein Tagtraum sowie einem kleinen Licht, wie der Funke ihrer Seelen. Ich klammere mich nicht daran fest. Sie haben mich früh verlassen, wurden mir von Geächteten genommen.

Palamon hat mich dann aufgezogen. Die Familie, zu der ich gehöre - gehörte - hat sich um mich gekümmert, als ob ihr ihr eigener Sohn war. Das Leben war gut. Mal abgesehen davon, dass es das einzige Leben war, das ich kannte, ist meine Sicht etwas verzerrt. Zudem war es nicht leicht, von Verlusten gezeichnet, dennoch würde ich es gut nennen.

Bis es das nicht mehr war.

Bis zwei Männer meine Welt betraten. Einer ein Licht. Der andere der dunkelste Schatten, den ich jemals sehen würde.

Geist-Fragment : Das letzte Wort 1
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